regenerative Energien

Als rege­ne­ra­ti­ve oder erneu­er­ba­re Ener­gi­en wer­den Ener­gie­trä­ger bezeich­net, die prak­tisch uner­schöpf­lich zur Ver­fü­gung ste­hen, oder sich über einen rela­tiv kur­zen Zeit­raum erneu­ern.

Durch die­se Eigen­schaft gren­zen sie sich von fos­si­len Ener­gie­trä­gern ab, die sich über einen Zeit­raum von Mil­lio­nen Jah­ren rege­ne­rie­ren.

Sonnenenergie, Biobrennstoffe, Wasser & Wind

Zu den rege­ne­ra­ti­ve Ener­gi­en zäh­len die Solar­ener­gie, die Bio­en­er­gie (Holz­brenn­stof­fe), die Was­ser­kraft und die Wind­ener­gie. Bei der Geo­ther­mie wird die im Erd­in­ne­ren gespei­cher­te Wär­me zur Ener­gie­er­zeu­gung in Wär­me­pum­pen genutzt.

Der Ein­satz von rege­ne­ra­ti­ven Ener­gi­en zur Wär­me­er­zeu­gung trägt erheb­lich zur Ein­spa­rung von Schad­stoff­emis­sio­nen bei und dient damit dem Umwelt­schutz.

Wärmepumpen

Wär­me­pum­pen nut­zen die Umge­bungs­wär­me aus Erde, Luft oder Grund­was­ser für die Behei­zung von Gebäu­den oder die Erzeu­gung von Warm­was­ser.

Dabei wird die­se Wär­me aus der Umwelt mit Hil­fe von Zufüh­rung eines gerin­gen Teils elek­tri­scher Ener­gie in einem geschlos­se­nen Käl­te­kreis­lauf in nutz­ba­re Heiz­ener­gie umge­wan­delt.

Solar

Eine ther­mi­sche Solar­an­la­ge nutzt die im Über­fluss vor­han­de­ne Son­nen­en­er­gie zur Erzeu­gung von Wär­me zur Warm­was­ser­be­rei­tung und zur Bereit­stel­lung von Heiz­ener­gie.

Dafür wer­den Solar­kol­lek­to­ren in Form von Flach­kol­lek­to­ren oder Röh­ren­kol­lek­to­ren ver­wen­det, die über Rohr­sys­te­me an ent­spre­chen­de Warm­was­ser­spei­cher oder Puf­fer­spei­cher ange­bun­den wer­den.

Holzheizung

Holz ist ein nach­wach­sen­der Roh­stoff und Ener­gie­trä­ger. Es wird unter ande­rem durch die Wir­kung der Son­nener­gie stän­dig neu gebil­det. Der Brenn­stoff Holz gibt bei der Ver­bren­nung gera­de die Men­ge Koh­len­di­oxid (CO2) ab, den es in der Lebens­pha­se über den Vor­gang der Pho­to­syn­the­se auf­ge­nom­men hat. Dies bezeich­net man als CO2-neu­tra­le Ver­bren­nung. Als Holz­kes­sel wer­den moder­ne Holz­ver­ga­ser­heiz­kes­sel ein­ge­setzt, die die Wär­me einem Ener­gie­spei­cher (Puf­fer­spei­cher) zufüh­ren. Von die­sem Ener­gie­spei­cher wird die Wär­me in das Heiz­sys­tem ver­teilt.

Pellets

Holz­pel­lets bestehen aus­schließ­lich aus natur­be­las­se­nem Holz. Sie wer­den über­wie­gend aus Hobel- und Säge­spä­nen her­ge­stellt. Pel­let­hei­zungs­an­la­gen sind auto­ma­ti­sche Hei­zungs­an­la­gen mit selbst­stän­di­ger Zün­dung des Brenn­stoffs. Sie zeich­nen sich durch hohe Wir­kungs­gra­de sowie einen gerin­gen Anteil an Ver­bren­nungs­rück­stän­den aus. Die Holz­pel­lets kön­nen in her­ge­rich­te­ten Lager­räu­men, Pel­let­si­los oder in einem Erd­tank gela­gert wer­den. Von dort wer­den die Pel­lets über Schne­cken- oder Saug­sys­te­me dem Heiz­kes­sel zuge­führt.